Im ehemaligen Dorfladen St. Peter entsteht das Marktplätzli: ein Markt aus lauter einzelnen Standplätzli, jedes von jemand anderem bespielt. Du bringst dein Produkt – Laden, Kasse und Abrechnung sind schon da.
Mitmachen geht auf zwei Arten: Du verkaufst an einem Stand – oder du sponserst einen Stand.
Was du als Anbieter davon hast
- Dein Laden im Dorf – ohne eigenes Geschäft und ohne Personal. Du lieferst; Kasse, Abrechnung und Etiketten sind erledigt.
- Kundschaft, die nicht nur wegen dir kommt. Wer Brot holt, nimmt Käse mit – und sieht dabei dein Regal.
- Keine Konkurrenz am Regal nebenan. Ein Produkt, ein Standplätzli: Was du führst, führt kein anderer im Markt.
- Dein Name wird gesehen – an deiner Vitrine, auf einer eigenen Seite im Auftritt des Marktplätzli und auf der Beamerwand am Haus, an der täglich rund 2'200 Fahrzeuge auf dem Weg nach Arosa vorbeifahren.
- Du bestimmst dein Angebot – Sortiment, Herkunft, Preis und Präsentation.
- Du startest, wann es für dich passt. Der Laden öffnet in Stufen, es gibt keinen Termindruck.
Was du als Sponsor davon hast
- Dein Name dort, wo das Dorf einkauft – direkt an einem Stand, an deinem eigenen oder an dem eines anderen Anbieters.
- Du machst einem Produzenten aus der Region den Start leichter: Dein Beitrag senkt die Miete dieses Standes.
- Sichtbar auf der Beamerwand – morgens in der Dämmerung und abends bis 1 Uhr, für die rund 2'200 Fahrzeuge, die täglich vorbeifahren.
- Kein Warenrisiko, keine Präsenzpflicht – und das gute Gefühl, dass St. Peter wieder einen Laden hat.
Ein Experiment für St. Peter – vom 1. Oktober 2026 bis 30. September 2028. Keiner trägt den Laden, jeder trägt sein Regal. Ein Stand allein ist ein Regal; ein Markt entsteht, wenn genug nebeneinander stehen, dass sich der Weg lohnt. Deshalb ist es eine gute Nachricht, wenn neben dir noch jemand einzieht.
«Dorflädeli» ist der Arbeitstitel für die Umbauzeit. Wie der Laden heissen wird, steht noch nicht fest — er soll den Namen derer tragen, die ihn betreiben.
Für alle, die rechnen möchten – dein Platz in Zahlen
Deine Angaben
Nichts wird gespeichert oder verschickt. Die Rechnung läuft in deinem Browser.
Nimm den Wert vom Typenschild deines Geräts — er bestimmt diesen Teil deines Preises. Nur als grobe Hausnummer, falls du gar nichts hast: Tiefkühltruhe rund 1'800 · geschlossene Vitrine rund 2'500 · offene Kühltheke rund 3'000 kWh im Jahr. Das sind Schätzungen, keine Messwerte: Bei einem unserer eigenen Geräte lag die Schätzung um das Vierzehnfache daneben.
Was dein Platz kostet
Der Preis entsteht aus deinen Angaben — es gibt keine Preisliste. Es ist eine Modellrechnung, kein Angebot: Sie zeigt, wie der Preis zustande kommt. Verbindlich wird er erst im Vertrag.
Deine Rechnung
Die Umkehrfrage
Ab welchem Umsatz trägt dein Standplätzli seine Kosten?
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Warum es diesen Markt braucht
Der Dorfladen St. Peter hat sich in keinem seiner sieben Betriebsjahre selbst getragen. Er wurde getragen — von Mitgliederbeiträgen, Spenden und viel Freiwilligenarbeit. Das ist keine Kritik an denen, die ihn geführt haben. Es ist Arithmetik: Ein bedienter Dorfladen braucht mehr Personal, als ein Dorf dieser Grösse an Umsatz hergibt. Mehr Service erhöht die Kosten, weniger Service nimmt den Grund hinzugehen. Beide Wege enden gleich — deshalb sterben diese Läden reihum, nicht nur bei uns.
Ein Markt funktioniert anders. Keiner trägt den Laden, jeder trägt sein Regal. Die Fixkosten teilen sich, das Warenrisiko bleibt bei dem, der die Ware kennt, und Schritt für Schritt soll der Laden auch offen sein, wenn niemand hinter der Theke steht. Ob das trägt, wissen wir nicht — deshalb ist es ein Versuch und kein Versprechen.
Sponsoren: wer einen Stand möglich macht
Ein Standplätzli wird meist von zwei Seiten getragen:
- Wer liefert — bringt die Ware, bestimmt Sortiment, Herkunft, Preis und Präsentation, und trägt sein Warenrisiko selbst.
- Wer bezahlt — übernimmt die Sponsorenfläche an diesem Stand und senkt damit dessen Miete. Kein Warenrisiko, keine Präsenzpflicht. Der Name steht am Platz.
- Beides kann dieselbe Person sein. Muss aber nicht.
Wie ihr euch die Last aufteilt, geht uns nichts an. Wir stellen die Fläche und den Preis. Und es spielt keine Rolle, wer zuerst da ist: Wer bezahlen will, darf den Lieferanten mitbringen — und umgekehrt.
Ein Beispiel: Der Käseplatz kostet 368 im Monat. Mit einem Sponsor für 600 im Jahr sind es 318, mit zwei 268. Was davon wer trägt, macht ihr unter euch aus.
Warum kein Platz gleich viel kostet
Nicht jeder Platz kostet den Markt gleich viel — deshalb zahlt auch nicht jeder gleich.
| Der Preis richtet sich nach | |
|---|---|
| Fläche | wie viel Platz du brauchst |
| Energie | was deine Kühlung tatsächlich verbraucht |
| Sicherheit | was ein Kühlausfall bei deiner Ware bedeutet |
| Umsatz | ein kleiner Anteil, damit gute Jahre auch für uns gute Jahre sind |
Was in der Miete drin ist
- Fläche im Laden, mit eigenem Zugang — die Öffnungszeiten wachsen in Stufen
- Zutrittssystem und Videoüberwachung (im Aufbau)
- Beheizter und im Sommer gekühlter Raum
- Reinigung der gemeinsamen Flächen
- Zahlung und monatliche Abrechnung — du bekommst deinen Umsatz gutgeschrieben
- Etiketten und Produktcodes für deine Ware
- Dein Name an deiner Vitrine und eine eigene Seite im Auftritt des Marktplatzes
- Kundschaft, die wegen der anderen Plätze kommt
Was deine Sache bleibt
- Du entscheidest über alles innerhalb deines Platzes — Sortiment, Herkunft, Preis, Präsentation
- Du lieferst deine Ware selbst an und räumst selbst ein
- Du etikettierst deine Produkte selbst — dieselbe Arbeit, die die Rückverfolgbarkeit ohnehin verlangt
- Du trägst dein Warenrisiko selbst
- Der Stromverbrauch deiner Kühlung ist im Preis deines Platzes eingerechnet
Interesse? So geht es weiter
Unverbindlich – wir freuen uns auf deine Nachricht.
- Melde dichSchreib, was du verkaufen möchtest und wie viel Platz du brauchst. Hast du oben gerechnet, kommen deine Angaben automatisch mit.
- Wir schauen den Platz zusammen anVor Ort, im Laden. Du siehst, was du bekommst, und wir messen, was du brauchst.
- Dann erst ein VertragDer Laden öffnet in Stufen. Wann dein Platz startet, besprechen wir — es gibt keinen Termindruck.
Anfragen beantwortet Joeri Gredig.